• Einzelhandel 2050: Shoppingcenter sterben nicht, sie verändern sich nur

Zeit zu handelnZwei Studien zeigen in eine Richtung:

→ http://gettings.de/gettings-studie-auch-2050-wird-es-ladengeschaefte-geben/

→ https://www.konii.de/news/shoppingcenter-der-zukunft-ohne-mobile-technologien-geht-nichts-201411252339

Die GETTINGS GmbH hatte eine Studie durchführen lassen und wollte wissen, wie zukunftsträchtig der Deutsche das Ladengeschäft sieht. Die Mehrheit der Teilnehmer war sich einig: Einzelhandelsgeschäfte sind nicht wegzudenken. Sie bedürfen nur einer Modernisierung. Kein Grund zur Besorgnis über Umsatzeinbußen bei Vermietern von Flächen in Einkaufszentren — wenngleich eine klare Forderung zur Weiterentwicklung. Das bestätigt auch die aktuelle Studie Survival oft he Fittest:

Get together — get international — Mieter-Mix

Unsere hauseigene Analyse bestätigt den Tenor der Studie: Shoppingzentren wollen Mieter aus aller Welt. Der Besucher interessiert sich für die Trends aus der Welt und wartet nicht mehr, bis diese nationalen Boden erreichen. Mit einem Zusammenspiel aus Mall-Vermarktung und moderner Technologie eröffnen sich dem Centermanager neue Chancen, internationale Verkäufer temporär in sein Center zu locken.

Fühlen wie im Urlaub

Best Internet Concept of global business from concepts seriesFreizeit- und Gastronomieangebote sowie Events laden im Shoppingcenter der Zukunft zum Verweilen und Relaxen ein. Investoren „fordern vom Centermanagement nicht zuletzt das Organisieren von Events und den Ausbau von Serviceleistungen“.
Hier können Centermanager in Zukunft von modernen Technologien wie den Beacons und digitalen Wegweisern profitieren. Jan Gessenhardt hat in einem kurzen Interview erste konkrete Anwendungsbeispiele für Beacons im Shoppingcenter vorgestellt:

→ http://www.eveosblog.de/2014/12/11/beacons-einsatzmoeglichkeiten-live-kommunikation/

„1. Couponing: Vor einem Messebesuch lädt man sich auf der entsprechenden Webseite einen Passbook-Coupon herunter. In Nähe des Messestandes wird der Coupon durch einen Beacon mit entsprechender Reichweite aktiviert und auf dem Sperrbildschirm des Smartphones direkt angezeigt.
2. Interactive Shop Window: Ein am Messestand installierter Beacon erkennt vorbeigehende Nutzer der App und sendet incentivierende Push-Mitteilungen.“

Auf der MEET THE BEEF – Talk Trend 2015 stellt Jan Gessenhardt die Technologie und weitere konkrete Einsatzmöglichkeiten vor.

Wie die kleinen Leuchtfeuer von den Shops Ihres Centers angewendet können zeigt ein Artikel in „Digitale Technik im Handel — so geht es“.

Der Wegweiser von morgen sind keine zum Teil beleuchteten Tafeln, sondern digitale Stehlen — ein Bildschirm mit Touchscreenfunktion wie auf dem Smartphone. Im November stellten wir diese Technologie gemeinsam mit unserem Kooperationspartner → Bamoa auf dem Treffen der Centermanager im Spexhof in Leipzig vor.

„Der Payment-Spezialist Wirecard wird auf der Konferenz DLD 2015 in München ein Armband präsentieren, mit dem am Point-of-Sale kontaktlos bezahlt werden kann.“ So lautete gestern die Schlagzeile in der Internet Business World. Mit der neuen „Near Field Communication“ wird die Bezahlung in der Zukunft mittels eines Armbandes, ähnlich einer Uhr, der Wirecard-Wearable, und einer App auf dem Smartphone erfolgen. Auf der App wird die Transaktion sichtbar sein.

→ http://www.internetworld.de/technik/payment/wirecard-laesst-armband-zahlen-875262.html

Das Portemonnaie im Smartphone: Plusminus hat kürzlich die Vorteile, Nachteile und aktuellen Hürden vom Zahlen mit der App bei Einzelhändlern und im Shoppingcenter getestet.

Reicht eine digitale Produktinformation als Kaufentscheidung?

Mag die moderne Technik in vielen Bereichen Anwendung finden, in der Beratung und Information fordert der Kunde noch immer die persönliche Betreuung durch das Personal. Diese kann nicht durch Preisvergleiche via Smartphone, Produktinformationen auf dem Handy oder durch Scannen von QR-Codes im Supermarkt ersetzt werden.

→ http://www.markenartikel-magazin.de/no_cache/handel/artikel/details/10010095-studie-digitale-einkaufshelfer-spielen-bislang-kaum-eine-rolle

Die steigenden Umsätze im E-Commerce sorgten 2014 für tiefe Sorgenfalten beim stationären Einzelhandel. Die Beliebtheit von Onlineshopping stieg vor allem durch den Wunsch nach moderner Technik, die Zeit spart. Im hektischen Alltag des Verbrauchers ist das ein entscheidendes Kriterium.

Jedoch: Gleichzeitig standen auch Onlineshops immer wieder in der Kritik und wurden vom Gesetzgeber vor neue Herausforderungen gestellt.

Die Erkenntnisse über die erforderlichen Veränderungen sowie die Bereitschaft des Centermanagers zur Modernisierung, steigern einerseits zunehmend den Erlebnisfaktor für den Besucher. Dabei ist die moderne Technologie heute schon ein bedeutendes Qualitätsmerkmal jedes Shoppingcenters, das den Zahn der Zeit erkannt hat. „Allein durch die immer stärkere Nutzung mobiler Endgeräte wie Smartphones oder Tablets ist es nur logisch, dass die Integration digitaler Kommunikationsmaßnahmen bei der Planung von PoS-Promotions zur Pflicht werden wird.

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