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Warenpräsentation 2.0 – So präsentieren Sie Ihre Produkte der Zukunft

Warenpräsentation 2.0 hört sich sehr technisch an und wird von der digitalen Technik stark geprägt. Diese fließt praktisch unmittelbar in das Interieur ein. Der internetaffine Kunde verwendet sein Tablet und Smartphone überall, um Informationen abzurufen. Das hat für ihn den Vorteil, dass er sich Informationen, die für ihn relevant sind, schnell abspeichern und später wieder abrufen kann.

Den Style anpassen: Schneller Überblick

3d white people at supermarketDas Kredo „schnell Informationen finden“ zieht sich in einem gut durchdachten Konzept durch das gesamte Ladengeschäft. Hier greift die Psychologie der Architektur und der Farben. Welche Farben und Formen wirken überhaupt auf den Besucher. Wie sollen sie wirken? Für einen schnellen Überblick sollte das Produkt den Blick des Kunden anziehen. Die Umgebung sollte ihn zum Verweilen einladen und entspannend wirken. Der Besucher soll sich mit dem Produkt befassen.

Genau diese Ziele verfolgen Markenhersteller und kreieren neue Konzepte, die eine Symbiose mit der Digitalisierung eingehen und die Technik im stationären Ladengeschäft integrieren. So dachte auch Cancom und präsentierte „Weshop“. Telefonische Beratung bietet der Hersteller auch weiterhin – nur nicht mehr mit komplizierter Hotline-Nummer. Stattdessen entwickelte das Unternehmen eine App, mit welcher sich der Kunde bequem von unterwegs mit einem echten Produktberater in Verbindung setzen kann.

Kundenservice 2.0 – Den Kunden gleich in die Entwicklung einbinden

Das digitale Zeitalter spinnt seine Fäden nun auch im Kundenservice weiter. In Nürnberg wird der Kunde bei der Entwicklung neuer Produkte direkt miteingebunden. So kann der Endkunde seine Wünsche und Ideen einfließen lassen. Ein Faktor, der bei der späteren Produkteinführung sicher über Erfolg oder Misserfolg mit entscheiden wird.

Jugend 2.0… Industrie 4.0… Schule 2.0… Gemeinde 2.0

Die Konsequenz der Industrie und Handelsbranche, digitale Technik smart in die Produkt- und Unternehmensentwicklung zu integrieren ist ein logischer Schluss, der nur zu begrüßen ist. Die Ansprüche der Anwender moderner Technologien verlangen eine Anpassung. Moderne Technologie will modern verpackt und präsentiert werden. Wie ein roter Faden spinnt sie sich durch alle Lebensbereiche:

Im Schulalltag durch digitale Tafeln und vernetzte Kommunikation. Das gute alte Schulheft gibt es noch. Computer und Tablets gehören in den höheren Stufen längst zum Alltag. Fragen zu den Hausaufgaben stellt der Schüler seinem Lehrer über Facebook. Vorbereitungen können bequem per Datenübertragung vom Lehrercomputer an die Schule übermittelt werden.

Obwohl noch in den Kinderschuhen, wird die Vernetzung industrieller Anlagen – Phase 4.0 – die Effizienz der gesamten Produktion enorm steigern. Maschinen die miteinander kommunizieren, wie der Hersteller OPC auf der Messe in Nürnberg zeigt. Der Mensch entbehrlich? Nein, davor müssen wir uns nicht fürchten. So die F.A.Z. in Ihrem Artikel „Die digitale Fabrik bedeutet eine Zeitenwende“ am 30. November.

Kleine Städte und Gemeinden präsentieren Ihren Bürgern auf digitalen Tafeln aktuelle Neuigkeiten. Dabei bilden die Digital Signages einen regelrechten Blickfang. Gebäude werden architektonisch und technisch modernisiert.

Der Trend zeigt deutlich: Alles richtet sich auf eine Vernetzung aus. So verlöre der Einzelhändler den Anschluss, der das Ziel aus den Augen verliert: Schneller Informationsaustausch, Steigerung der Wirtschaftlichkeit und Einbeziehung der Kundenwünsche in die Entwicklung von Produkten und Dienstleitungen. Und nicht zuletzt: Eine auf die Kundenwünsche abgestimmte Produktpräsentation.

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